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Die 3. Ska-Welle
  
Durch die Internationalen Ska-Hits von Madness und The Specials wurde der Skasound in den USA Anfang der 80er bekannt. Während sich die 2. Ska- Welle in England auslief und der Ska dort bald schon als klinisch Tot galt, entwickelte sich den Vereinigten Staaten eine neue Ska-Bewegung.
Auch in Europa bildeten sich langsam neue Bands, die Ihren Vorbildern der 2. Skawelle nacheiferten. Die sogenannte 3. Skawelle war schneller und kraftvoller und von wieder anderen Einflüssen geprägt. In Südeuropa und Latinoamerika beeinflußten althergebrachte Rhytmen wie Cha Cha Cha, Cumbia, Doblepaso oder Calypso die Musik, in Amerika und Nordeuropa kamen die Einflüsse eher aus dem Rock-Pop,Punk und Hardcore.

Die wichtigsten Bands der 3.Welle

Hier eine Übersicht der wichtigesten Bands der 3.Skawelle. Falls Du hier eine Band vermissen solltest, kannst du selber weitere Bands hinzufügen.

Dr.Ring-Ding & the Senior Allstars
Dr. Ring-Ding & the Senior Allstars spielen eine Mischung aus den jamaikanischen Sounds der letzten 35 Jahre, sprich Reggae, authentischem Ska, Raggamuffin und Rock Steady.
Die langjährige Musikerfahrung spiegelt sich in den vielen Stilementen, die Dr. Ring-Ding einbaut - ob Jazz-Ska, Raggamuffin oder wippender Rock Steady - Dr. Ring-Ding & the Senior Allstars sind in allen Sparten mit überzeugender Professionalität und vor allem viel Spaß zuhause.

The Busters
Die Busters wurden 1987 geboren und sind unumstritten die bekannteste Ska-Band Deutschlands, (...trotzdem können sie nicht gut davon leben ;-), mitunter auch die erfolgreichste. Fette Bläser und eingängige Melodien sind hier das Rezept und führt (vor allem bei Live-Gigs) für ungehemmtes mitgrooven. The Busters kreuzen Ska mit Rocksteady, Swing, Jazz, Blues und Mambo, bisweilen auch mit Skacore.

No Sports
1985 war das Geburtsjahr von No Sports. Anfangs orientierten sie sich an Gruppen wie Madness, The Selecter oder Gruppo Sportivo. Mit der Zeit veränderte sich die Musik und es bildete sich ein eigener Stil, erkennbar an den deutlichen Einflüssen aus HipHop, Rap, Raggamuffin´ und Reggae.

Mr.Review
Wer keien Holländer mag, sollte jetzt besser nicht weiterlesen ;-). Mr.Review gründete sich 1983 in Amsterdam. Anfangs wurde vor allem Reaggae gespielt, mit der Zeit wandelte sich der Stil in Richtung Ska.

Desorden Público
Die wohl bekannteste Ska-Band aus Latinoamerica, unverkennbar vor allem durch perfekte Musik-Arrangements und den charismatischen Gesang von Horacio Blanco. Gegründet 1985 in Caracas, stand Desorden Público von Anfang an für Ska mit deutlichen Latino-Einflüssen und klaren politischen Botschaften. Obwohl Desorden Público in und um Venezuela goldene Schallplatten einspielen, schaffen sie den Spagat zwischen mainstream-Band und kultiger ur-Ska-Combo.

Skaos
Deutsche Ska-Band, nach der Tradition britischer Klassiker wie den Specials oder Bad Manners, mit einem abgehacktem, fröhlich vibrierender Sound, überlagert von fetten Bläsersätzen und garniert mit stilistischen Ausflügen in Calypso, Rhythm'n'Blues und Rocksteady.

King Changó
Nach der Gründung 1996 auf den Starßen New Yorks, wurde King Changó schnell in der latinoamerikanischen Musikszene bekannt. Die Muik orientiert sich vorwiegend am mainstream ist aber mit viel Ska, Reggae und latinoamiranischen Rhytmen durchzogen. Zusammen ergibt es einen leichten und fröhlichen, "Urlaubssound", der aber durchaus auch musikalische Qualitäten in sich bürgt.

The Pietasters
Eine besondere Stellung unter den Ska Bands der dritten Skawelle nehmen zweifellos die Pietasters ein. Die Musik der 1990 in Washington D.C. (USA) gegründen Pietasters ist geprägt von klassischem Two-Tone Ska, gemischt mit R&B (vornehmlich Motown) und Punk. Mit einem Gespür für gute Melodien und viel Humor sind die Pietasters heute einer der angesagtesten Ska Bands, was sich auch im Erfolg ihrer letzten Veröffentlichung Awsome Mix Tape #6 wiederspiegelt.

The Toasters
The Toasters kamen um 1983 in New York zusammen. Als einer der Ska Pioniere der 3 Welle, brachten sie den neuen, schnelleren Sound voran und gründeten ihr eigenes Plattenlabel (Moon Ska NYC)auf dem sie heute den Ska-Nachwuchs heranziehen.

Bim Skala Bim
Bim Skala Bim gründete sich 1983 in Boston als eine der ersten Antworten Amerikas auf die englische 2-Tone Bewegung. Inspiriert durch Bands wie the Clash, UB40 und Bob Marley, spielen sie leichtgängigen Ska ohne Ecken und Kanten. Mit diesem Rezept schafften sie es eine der bekanntesten und beliebtesten Ska-Bands der USA zu werden.

Bad Manners
Bad Manners ist ein Dinosaurier im Ska-Business. Die Band gründete sich in den 70er Jahren, inspieriert vor allem durch The Specials, durchlebte alle 3 Ska Wellen und ist auch heute noch am touren. Der schrille Frontman Bloodvessel mit seinen unübersehbaren 140 Kilo Lebendgewicht ist stets ein Garant für unglaubliche Gags und unvergessliche Konzerte.
In den 80er Jahren hatten Bad Manners in England eine Reihe Hits, darunter Ne-Ne Na-Na Na-Na Nu-Nu,Lip Up Fatty und Can Can. Nach dem Ende der 2. Skawelle zog sich die Band 1985 für einige Jahre lang zurück, kam aber 1989 mit Return of the Ugly (einem der Kult Ska-LPs) zurück. Mitte der 90er brachte die 3.Ska-Welle ihnen neue Fans und der Bekannheitsgrad stieg wieder mehr an. Innerhalb von 2 Jahren wurden 2 neue Alben veröffentlicht, Eat the Beat in 1996 und Uneasy Listeningin 1997. Inzwischen sind auch diverse Compilations auf dem Markt.

Weitere Bands findets du im dynamischen Archiv. Hier kannst du auch neue Band(s) hinzufügen.


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