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Die Musik
  
Enstehungsgeschichte des Ska
Die Geschichte des Musikstils Ska begann in den späten 50er Jahren auf der Karibikinsel Jamaika. Im Zuge der gerade erfolgten Unabhängigkeit aus dem britischem commonwealth war der Nationalstolz der Jamaikaner hoch und es wurde nach einem eigenem, typisch jamaikanischem Lebens- und Musikstil gesucht. Zu dieser Zeit wurde auf der Insel vor allem Mento,Rhythm & Blues, Jazz und Boogie-Woogie getanzt. Die Platten kamen aus der USA und wurden von umherreisenden jamaikanischen Sound System Men von Lastwagen mit aufgesetzten Lautsprechern aus gespielt. Das Konzept hinter der love parade ist also so neu nicht...
Als in den frühen 60er Jahren der Rock & Roll, als Verkörperung des Lebensgefühls von jungen, weißen Amerikanern, nach Jamaika kam, konnte dort niemand etwas damit anfangen, geschweige denn darauf zu tanzen. So wurden weiter die alten Rhythm & Blues-Platten gespielt, bis es keinen Nachschub mehr gab, weil in den USA nur noch Rock & Roll produziert wurde. Aus dieser "Not" heraus, begann Clemens Dodd (ein sog. Sound System Operator), zusammen mit den späteren Skatalites den jamaikanischen Mento mit Rhythm & Blues, Jazz und Boogie-Woogie zu mischen. Das Ergebnis war eine schnelle Musik, bei der das Schlagzeug nach R&B- Muster auf den 2ten und 4ten Takt spielt. Diese Musik war völlig anders als alles, was bisher auf Jamaika gespielt wurde. Man nannte es Ska, heute weiß jedoch niemand mehr genau, woher diese Bezeichnung kam. Als erste grosse Skaband machten sich die Skata-lites einen Namen. Manche Sound System Man behannen, der Ska-Musik einen spontanen Sprechgesang über Themen, die die Menschen gerade bewegte (Armut, Unterdrückung...) hinzufügten. die Methode wurde Toasting genannt und entwickelte sich später zum Rap weiter. Andere Sound System Man Experimentierten mit technischen Veränderungen der Musik wie Echoschleifen oder Ton-Zerhackungen und nannten diesen Stil Dub. Nach der Auflösung der bis dato federführenden Skaband, den Skatalites und auch in Folge eines extrem heißen Sommers auf Jamika (1967), kam der reine Ska-Tanz aus der Mode. Man spielte den Ska deswegen etwas langsamer, mit weniger Bläsereinsatz und einer markanteren Basslinie. Das Ergebnis, ein gedämpfter Ska zum mitschunkeln, wurde Rocksteady genannt und entwickelte sich weiter zum heute bekanntem Reggae mit seinen betont langsamen, im Gegenrhytmus gespielten Guitarrenakkorden.

Der Klang
Wie schon oben beschrieben, emtwickelete sich diese Musik aus diversen Musikstilen (Mento mit Rhythm & Blues, Jazz und Boogie-Woogie). Aus den Quellstilen wurden diverse Instrumente übernommen die den Sound bis heute prägen. Besonders markant für den Ska sind die horn sections, Posaune, Trompete, Saxophon(e). Hinzu kommt i.d.R. E-Bass, E-Guitarre, Percussion, Keyboard und/oder Klavier und Gesang. Skabands bestanden (und bestehen) daher meist aus zahlreichen Mitgliedern. Die Musik setzt sich auf unverwechselbare Art von anderen Musikstilen ab, weil Ska im Gegenrhytmus (Offbeat), also mit der Betonung auf dem 2ten und 4ten Takt gespielt wird. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, stelle sich einfach einen schnell gespielten Reggae vor. Wenn Dein PC über Soundkarte und Lautsprecher verfügt, kannst du in der Web-Radio Sektion ein paar der bekanntesten Ska-Stücke über Radio-Stream anhören.


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