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Die 2. Ska-Welle
1979 erlebte der Ska in England eine Wiedergeburt.
Jamaikanische Einwanderer hatten den "neuen" Sound mitgebracht und mischten sich
mit jungen britischen Musikern. Der Ska der 2. Welle war schneller als
der Ursprungs-Ska. Er wurde von dem damals gespielten Rock & Roll und
Punk beeinflußt. Musiker wie Fans kleideten sich im Rude Boy
Style, mir schwarz-weißen Anzügen und schwarzem "Pork Pie"-Hut. Rude
Boys waren Gangster aus armen Verhältnissen, die zwischen 1966 und 1967 auf
Jamaika ihr Unwesen trieben. Die Musiker der 2.Ska- Welle, selber oft aus armen
Verhältnissen, griffen diese Mode wieder auf und machten die Rude Boys zum
Gegenstand ihrer Lieder um auf die sozialen Ungerechtigkeiten hinzuweisen.
Außerdem wollten sie mit ihren schwarz-weißen Kleidungsmustern das friedliche
Zusammenleben- und spielen von Schwarzen und Weißen zum Ausdruck bringen. In
einer Zeit wachsender Rassendiskriminierung stand die 2Tone-Bewegung als
Symbol gegen den Rassismus und die bekanntesten Ska-Bands dieser Zeit spielten
unter dem gleichnamigen Plattenlabel. Gegen 1982 verlor der Ska zunehmend an
Bedeutung, nahezu alle der bekannten Skabands lösten sich auf und andere
Musikstile wurden von den großen Plattenfirmen erfolgreich vermarktet.
Die wichtigsten Bands der zweiten
Ska-Welle
Hier eine Übersicht der wichtigesten Bands der 2.Skawelle. Falls Du hier eine Band vermissen solltest, kannst du selber weitere Bands hinzufügen.
Madness Gemeinsam mit the Specials waren Madness
die Anführer des Ska-Revivals der späten 70er/frühen 80er. Sie prägten die sog.
zweite Skawelle mit ihrem "nutty sound", gekennzeichnet durch Soul- und
Popelemente, weniger durch Punk. Madness schaffte es 1983 auch in Amerika
bekannt zu werden, was dort wiederum amerikanische Musiker zum Skaspielen
anregte, woraus später die dritte Skawelle wurde. In ihren Anfängen 1976 nannte
sich die Band noch the Invaders, 1978 dann Morris and the Minors. Zu dieser Zeit
durchliefen diverse Musiker die Band. 1978 wurde, in Anlehnung an einen Prince
Buster-Song, der Name Madness geboren. Mit songs wie One Step Beyond,My Girl,
Night Boat to Cairo oder House of Fun landeten sie, vor allem in England über
mehrere Jahre Chartbreaker - Internationalen Erfolg errungen sie 1983 mit dem
Hit Our House, der jedoch kaum Ska-Einflüsse hat. Ende 1983 verließ der
Haupttexter Mike Barson die Band und läutete damit den langsamen Abstieg der
Band ein. 1986 löste sich Madness auf. Nach einem erfolglosem Neuanfang in 1988
traf Madness 1992 in der Orginalformation zusammen, um zwei open-Air-Konzerte zu
geben. Das Madstock genannte Ereignis wiederholte sich jährlich bis 1996. Obwohl
Madness zum dritten mal die Trennung bekanntgab, vereinten sie sich 1998 als
Universal Madness um neues Material aufzunehemen.
The
Specials 1977 gründete sich diese, neben Madness, die zweite Skawelle am
meisten chrakterisiernede Band in Conventy (England). Anders als Madness,
schrieben die Specials sozialkritische und politische Text e (die BBC weigerte
sich den Song Too Much Too Young zu spielen). Mit einer Mischung aus hochgradig
tanzbaren Ska, Rocksteady und Punk, waren sie für damalige Verhältnisse relativ
wild und bilden mit Sicherheit die Grundlage vieler heutigen Ska-Punk
Bands. Ursprünglich nannten sie sich The Coventry Automatics, später the
Special A.K.A. . 1979 brachten sie ihr Debütalbum the Specials
heraus. Veröffentlicht wurde die LP auf dem eigens gegründetem Label 2-Tone.
Unter diesem Label trafen sich bald mehrere Ska-spielende Bands wie Madness, the
(English) Beat und the Selecter. Zwischen 1979 und 1981 hatten die Specials
einige TopTen-Hits wie Gangsters, Too Much Too Young, Ghost Town. Als die
Ska-Welle um 1981-82 begann abzuflauen, geriet 2-Tone in finanzielle
Schwierigkeiten und auch the Specials schafften keinen großen Hit mehr. Einige
Bandmitglieder spielten die Hits der Specials in der Formation Special Beat
weiter. Im Zuge der dritten Skawelle, versammelten sich erneut einige
ex-Specials und nahmen neue Songs auf, die allerdings bei weiten nicht an die
ursprüngliche Qualität heranragen.
The Selecter Ebenso wie die
Specials, gründeten sich The Selecter 1979 in Coventry (England). Kennzeichnend
für die Musik war der charismatische und intensive Klang von Sängerin`s Pauline
Black Stimme. Ihr Debutalbum 1980, Too Much Pressure, war ein großer Erfolg,
doch mit dem Ende der zweiten Ska-Welle wurde die zweite LP Celebrate the Bullet
zum Flop. Nach der Trennung versuchten sich die Bandmitglieder in diversen
Soloprojekten, trafen sich aber anfang der 90er erneut um erneut zusammen
aufzutreten.
Fishbone Mit einer Mischung aus Funk,
agressiven Punk und impulsiven Ska, wurde diese, 1979 in Los Angeles gegründete,
Band zu einer der prägnantesten alternative-rock Vertretern der späten 80ern.
Weitere Bands findets du im dynamischen Archiv. Hier kannst du auch neue Band(s) hinzufügen.
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